Bangladesch, östlich von Indien im Golf von Bengalen gelegen, ist ein südasiatisches Land, das von üppiger Natur und zahlreichen Wasserstraßen geprägt ist. Die Flüsse Padma (Ganges), Meghna und Jamuna schaffen fruchtbare Ebenen und bieten viel befahrene Verkehrswege. An der Südküste liegen die Sundarbans, ein gewaltiger Mangrovenwald, der sich bis nach Ostindien erstreckt und Lebensraum für den Königstiger ist. ― Google
Die Bestattungskultur in Bangladesch ist stark vom Islam geprägt, der die vorherrschende Religion im Land ist. Es gibt jedoch auch einige Besonderheiten und Einflüsse anderer Religionen, die in einigen Gemeinden praktiziert werden.
Im Islam ist es üblich, den Verstorbenen so schnell wie möglich nach dem Tod zu bestatten, idealerweise innerhalb von 24 Stunden. Dies wird auch in Bangladesch praktiziert. Die schnelle Bestattung soll die Würde des Verstorbenen wahren und die Familie in ihrer Trauer nicht unnötig belasten.
Der Leichnam wird vor der Bestattung rituell gewaschen (Ghusl) und in ein weißes Baumwolltuch (Kafan) gehüllt. Diese Handlungen werden von Familienmitgliedern oder speziell dafür ausgebildeten Personen durchgeführt und sind ein wichtiger Bestandteil der islamischen Bestattungsriten.
Vor der Bestattung wird ein spezielles Gebet (Salat al-Janazah) für den Verstorbenen gesprochen. Dieses Gebet kann in der Moschee oder am Grab stattfinden und ist eine Gelegenheit für die Gemeinde, zusammenzukommen und für den Verstorbenen zu beten.
Die üblichste Bestattungsart in Bangladesch ist die Erdbestattung. Der Leichnam wird in einem Sarg oder ohne Sarg in einem Grab beigesetzt. Die Gräber sind in der Regel einfach und schmucklos, in Übereinstimmung mit den islamischen Traditionen.
Neben den religiösen Riten gibt es auch eine Reihe von kulturellen Bräuchen, die im Zusammenhang mit Bestattungen in Bangladesch praktiziert werden. Dazu gehören Kondolenzbesuche, bei denen Verwandte, Freunde und Nachbarn der Familie des Verstorbenen Trost spenden. Oft wird auch Essen für die Trauernden zubereitet und bereitgestellt.