Nigeria, ein afrikanisches Land am Golf von Guinea, bietet viele Natursehenswürdigkeiten und Wildtierreservate. In den geschützten Gebieten wie dem Cross-River-Nationalpark und dem Yankari-Nationalpark befinden sich Wasserfälle, dichte Regenwälder, Savannen und Lebensräume seltener Primatenarten. Einer der bekanntesten Naturschauplätze ist der Zuma Rock, ein 725 m hoher Monolith vor der Hauptstadt Abuja, der auch auf der Landeswährung abgebildet ist.
Traditionelle Bestattungsriten
In vielen Kulturen Nigerias ist die Bestattung ein großes Ereignis, das oft mit aufwendigen Feiern und Zeremonien verbunden ist. Diese können Tage oder sogar Wochen dauern und umfassen oft Musik, Tanz, Essen und Trinken.
Einige traditionelle Praktiken sind jedoch aufgrund ihrer potenziellen Gesundheitsrisiken umstritten. Dazu gehört beispielsweise das Waschen des Leichnams, das in einigen Gemeinden immer noch praktiziert wird.
Religiöse Einflüsse
Das Bestattungswesen in Nigeria ist stark von den beiden vorherrschenden Religionen, Christentum und Islam, geprägt. Beide haben ihre eigenen spezifischen Riten und Vorschriften für die Bestattung.
Christliche Bestattungen beinhalten oft eine Trauerfeier in der Kirche, gefolgt von der Beerdigung auf einem Friedhof. Muslimische Bestattungen erfolgen in der Regel so schnell wie möglich nach dem Tod und beinhalten das Waschen und Einwickeln des Leichnams, gefolgt von einem Gebet und der Beerdigung.